Facebook, Instagram, YouTube: Warum Social Media Marketing? Teil 2

Fortsetzung mit Twitter
Auf Twitter sollten die magischen 140 Zeichen unterschritten werden, denn Retweeter brauchen Platz für eigene Kommentare. Wichtig ist, dass auf dem Twitter Feed nicht nur eigene Posts erscheinen, Unternehmen sollten auch retweeten und andere Twitterer erwähnen. Bilder, Grafiken und Videos erhöhen die Click-Through-Rate auch auf Twitter stark.

9 Regeln für den perfekten Twitter Post

Die Nachricht selbst sollte weniger als 100 Zeichen lang sein.

1. Der Text sollte einen Mix aus Überschriften, Fragen, Fakten und Statistiken darstellen, damit Langeweile vermieden wird. Dann sollte der Erfolg der einzelnen Formate beobachtet werden.

2. Die Leser müssen wissen, was sie tun sollen. Dabei hilft ein Call-to-Action.

3. Jeder Tweet sollte 1-2 Hashtags beinhalten, damit sie von allen Nutzern gefunden werden können. Hashtags sollten ein Teil des Texts sein, nicht am Ende stehen.

4. Wenn andere Twitterer erwähnt werden und Unternehmen retweeten, erhöht das die Glaubwürdigkeit.

5. Grammatik und Rechtschreibung beachten, Punkt und Komma nicht vergessen und Schreien (Caps Lock) unbedingt vermeiden.

6. Die Sprache sollte echt und professionell klingen. Der Verantwortliche sollte so schreiben, wie er oder sie im professionellen Umfeld spricht. Es lohnt sich, die Meinungen anderer zum Stil einzuholen.

7. Alle URLs sollten verkürzt werden. Links über bit.ly erzeugen die meisten Retweets.

8. 90% der Tweets sollten auf Artikel, Blog Posts, Grafiken oder Videos verweisen, die zur Nachricht passen. Links müssen nicht immer am Ende des Tweets stehen.

9. Retweeter brauchen 20 Zeichen, um eigene Inhalte hinzuzufügen.

Warum Twitter-Marketing?

‌• Weltweit nutzen 320 Millionen Menschen Twitter.

‌• Ungefähr 500 Millionen Menschen nutzen monatlich Twitter, ohne sich anzumelden.

‌• Nutzerzahlen aus Deutschland schwanken stark je nach Studie: Eine Studie besagt, dass ein Fünftel der Internetnutzer in Deutschland Twitter nutzen (11 Millionen), eine Andere 7 Millionen und eine weitere mehr als 3 Millionen.

‌• 72,2% der Online Shops in Deutschland haben einen Twitter Account.

‌• Twitter gibt an, dass 50% der Follower eines Unternehmens, die Website oder den Online Shop besuchen, 60% etwas kaufen und 43% regelmäßig etwas kaufen.

Instagram
Auf Instagram geht es darum, die eigene Story und wofür das Brand steht zu zeigen. Fotos aus echten Alltagssituationen, mit natürlichem Licht und echten Menschen, die mit dem Unternehmen in Verbindung stehen funktionieren am besten. Für größeren Erfolg sollten extra Foto- und Video-Apps verwendet werden, denn die Filter von Instagram selbst sind bei Nutzern recht unbeliebt. In den Beschreibungen sollten kleine Mini-Blog Posts geschrieben werden, die Hashtags enthalten, um die Reichweite zu erhöhen.

7 Regeln für den perfekten Instagram Post

1. Ein visuell ansprechendes Bild auf Instagram folgt den Regeln der Fotografie, besonders die Drittel-Regel erzeugt beim Nutzer Interesse.

2. Verschwommene, zu dunkle und schlecht aufgebaute Bilder lassen Unternehmen unprofessionell wirken. Für hochwertige Bilder sollte die Auflösung zwei Mal so hoch sein, wie für ein Instagram Bild benötigt wird. Die Bildgröße für ein quadratisches Bild auf Instagram ist 640 x 640 Pixel.

3. Helles Licht betont, was auf dem Bild zu sehen ist. Wenn Fotos draußen im Sonnenlicht aufgenommen werden, werden Produkte oder Menschen hervorgehoben, das Bild wirkt hochwertig und ist authentisch.

4. Die Beschreibung sollte die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen.

5. Für ein höheres Engagement können Fragen gestellt werden. Um die Fragen psychologisch leichter zu gestalten und das Antworten wahrscheinlicher werden zu lassen, sollten die Antworten in den Frage erwähnt werden: Willst du das Produkt in Rot oder Blau?

6. Wenn die Nutzer eine Aktion ausführen sollen, brauchen Instagram Posts einen Call-to-Action.

7. Der Beschreibung sollten relevante Hashtags hinzugefügt werden, damit alle Nutzer den Post finden können.

Tipp: Instagram Posts, die an einen Ort getagt sind, erreichen 79% mehr Engagement. Posts die andere Nutzer erwähnen erreichen 56% höhere Engagement-Rates.

Warum Instagram-Marketing?

‌• 300 Millionen Nutzer weltweit, davon 70% außerhalb der USA. In Deutschland erreicht Instagram 3,4 Millionen Nutzer.

‌• Instagram Nutzer sind jung: 35% der Nutzer in Deutschland sind 13-19 Jahre alt, 25% sind 20-24 und 15% sind 25-29.

‌• Die Nutzer verbringen durchschnittlich 21 Minuten pro Tag auf Instagram.

‌• Das Engagement auf Instagram ist pro Post höher als auf Twitter (Instagram 3,31%, Twitter 0,07%). Jedoch muss man bedenken, dass Bilder auch in anderen Netzwerken häufiger geteilt werden und ein Retweet auch von anderen Nutzern gesehen werden kann.

YouTube

Auf YouTube ist der Titel das wichtigste Element. Ein guter Titel auf YouTube ist einzigartig und maximal 70 Zeichen lang. Außerdem ist das Vorschaubild (Thumbnail) entscheidend. Die ideale Größe ist 1280 x 720 Pixel. Die Beschreibung sollte die zentralen Keywords beinhalten, Tags helfen den Nutzern, die Inhalte zu finden.

6 Regeln für den perfekten YouTube Post

1. Der Titel ist einzigartig, aber nicht absurd und enthält 3-5 Keywords.

2. Der Call-to-Action leitet Nutzer zu einer Aktion, die sie durchführen sollen. Das kann zum Beispiel der Download eines Whitepaper über eine Landing Page sein. Der Call-to-Action sollte immer dem Inhalt des Videos, der Kampagne und der Phase in der Customer Journey entsprechen.

3. In welchen Kategorien würde ein Nutzer nach dem Video Content suchen?

4. Die Tags sind sehr wichtig, denn sie helfen Nutzern das Video zu finden. Ideal sind 6 Keywords, um die Chance zu erhöhen, dass das Video gefunden wird.

5. Die Beschreibung sollte einen Link zur Unternehmenswebsite, den Namen des Unternehmens und Links zu den Social Media Accounts des Unternehmens enthalten. Allgemein sollte sie 250 bis 1000 Wörter umfassen und viele Keywords beinhalten, die zum Thema des Videos passen.

6. Damit das Video geteilt werden kann, muss es ‘Öffentlich’ sein. Diese Einstellung erlaubt es Nutzern zum Beispiel, das Video zu teilen, Kommentare zu posten, das Video zu bewerten und Video Responses zu posten.

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